Stelle einen Timer auf sechzig Sekunden und sammle so viele Stichworte wie möglich, ohne zu bewerten. Ziel ist nicht Qualität, sondern Bewegung. Nach Ablauf markierst du drei Einträge, die dich neugierig machen, und formst daraus nächste, kleinste Schritte, die sofort ausprobierbar sind.
Ziehe zwei zufällige Wörter aus einer vorbereiteten Liste oder aus Notizzetteln, kombiniere sie unerwartet, und erzwinge eine Richtung, die du sonst nie gewählt hättest. Schreibe eine Überschrift, skizziere eine Handlung oder entwirf eine Oberfläche, die beide Begriffe sichtbar integriert.
Nimm die markanteste Idee und baue in fünf Minuten eine roh wirkende Version: Papierinterface, Lego-Modell, Voice-Notiz, Melodie, Ablaufskizze. Teile das Ergebnis sofort mit einer Person, bitte um einen einzigen Verbesserungsvorschlag, und starte die nächste Fünf-Minuten-Runde ohne Pause.
Setze einen sichtbaren Countdown ein, damit Entscheidungen nicht zerfasern. Drei bis fünf Minuten reichen, um erste Formulierungen, Skizzen oder Töne zu erzeugen. Der ablaufende Balken gibt Energie, beendet Perfektionismus und belohnt zügiges Fertigmachen mit spürbarer Erleichterung und Aufbruchslust.
Schreibe Aktionsverben, Materialien, Zielgruppen und Stimmungen auf farbige Karten. Ziehe je eine Karte aus mehreren Stapeln und verknüpfe sie zu einer Handlung. Das physische Umordnen erzeugt neue Muster, vermeidet Wiederholungen und beschleunigt Entscheidungen, weil Varianten sofort sichtbar miteinander konkurrieren.